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Rassismuskritisches Handeln in der Migrationsgesellschaft
3-modulige Fortbildung im Lidicehaus Bremen von Oktober 2021 bis Februar 2022

Eine 3-modulige Fortbildung für Fachkräfte, Ehren- und Hauptamtliche aus der pädagogischen Arbeit, der Sozialen Arbeit und der Bildungsarbeit sowie Interessierte. Eingeladen sind Personen, die sich aus einer rassismuskritischen Perspektive selbstreflexiv auseinandersetzen möchten zu professionellen Haltungen und Handlungen.
Zentral sind dabei die Zusammenhänge zwischen kolonialen Kontinuitäten und Rassismus als gesamtgesellschaftliche Verhältnisse. Hierbei werden neben der individuellen Ebene, institutionelle und strukturelle Bedingungen sowie Bündnisperspektiven in den Blick genommen.
Gearbeitet wird anhand von vielfältigen Methoden der politischen Bildungsarbeit sowie an Praxisbeispielen. Ziel ist es, in gemeinsamen Lernräumen Handlungsmöglichkeiten und Strategien für den (Arbeits-)Alltag zu entwickeln.
Die Fortbildungsreihe wird in drei aufeinander aufbauenden Modulen von Oktober 2021 bis Februar 2022 stattfinden und ist daher nur zusammen buchbar. Zwischen den Modulen ist Arbeit in Peer-Gruppen vorgesehen. 
Neben der Beschäftigung mit den Grundlagen, aktuellen Debatten und Herausforderungen zu den Modulschwerpunkten steht die Reflexion der eigenen Eingebundenheit in gesellschaftliche Strukturen im Mittelpunkt aller drei Module. Dabei werden Ansätze des Empowerments und des kritischen weiß-Deutschseins erarbeitet.

Modul I:
Grundlagen zu kolonialen Kontinuitäten und Rassismus
15.-17. Oktober 2021

Modul II:
Grundlagen und Methodik des Empowerments und des kritischen weiß-Deutschseins
10.-12. Dezember 2021

Modul III:
Differenzsensibles Arbeiten in heterogenen Gruppen
18.-20. Februar 2022

Zeiten:
Alle Module finden jeweils statt von Freitag, 15-20 Uhr (inkl. Abendessen), Samstag 9-18 Uhr (inkl. lange Mittagspause) und Sonntag 9-15 Uhr (inkl. Mittagessen)

Zielgruppen:
Die Fortbildung setzt den Schwerpunkt auf kritische Auseinandersetzungen zu Rassismus und kolonialen Kontinuitäten im deutschsprachigen Raum. Eine intersektionale Perspektive bildet dabei eine Grundhaltung in dem spezifischen Fokus dieser Fortbildung. Explizit richtet sich diese Fortbildung an Black/People of Color (also Personen mit eigenen Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrungen) sowie an weiße Deutsche.

Kosten:
Die Kosten für alle Module zusammen betragen insgesamt 600 Euro inkl. Vollverpflegung und Übernachtung in einem Einzelzimmer. Ermäßigungen sind möglich.

Trainer:innen:
Samuel Njiki Njiki, Nissar Gardi und Tobias Linnemann. Die Referent_innen sind ein interdisziplinäres Team aus Personen mit und ohne eigene Erfahrungen von Rassismus und Migration.

Fragen und Anmeldung bei Samuel Njiki Njiki, njiki@lidicehaus.de, (0421) 69 272-22

Veranstaltet vom Lidicehaus Bremen

Weitere Infos unter mysoz.de/rkhandeln

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